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HECLINET Health Care Literature Information NetworkPartner im HECLINET-Verbund

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Partner im HECLINET-Verbund 1969 - 2000

 
HECLINET stand für die sich ab 1967 entwickelnde internationale Zusammenarbeit zur Be­wältigung des Informationsproblems im Krankenhauswesen. Das Akronym wurde beim Internationalen Krankenhauskongreß vom "Study Committee of Documenta­tion and Information Handling" der International Hospital Federation (IHF) in An­lehnung an das behandelte Thema  "Health Care Literature Information Network" geprägt (Zagreb 1975).

Von den teilnehmenden europäischen und nordamerikanischen Krankenhausinstitu­ten schlossen sich zu einer Kooperation zusammen:

 
Partner
1969: 
-  Deutsches Krankenhausinstitut (DKI), Düsseldorf (bis 1991) -  Institut für Krankenhausbau, TU Berlin (IFK) / ab 1993: Institut für Gesundheitswis­senschaften (IFG)
1970: 
-  Centrum Medyczne Ksztalcenia Podyplomowego, Warschau (CMW) (bis 1990)
1971: 
-  Sjukvardens och socialvårdens planerings- och rationaliseringsinstitut, Stockholm (SPRI); ab1994: Hälsö- och sjukvårdens utvecklingsinstitut
1974: 
-  Schweizerisches Krankenhausinstitut-SKI ; ab 1985: Schweizerisches Institut für Gesundheits- und Krankenhauswesen, Aarau (IfG/ISP); ab 97 Dokuzentrum Gesundheitswesen
1975: 
-  Österreichisches Bundesinstitut für Gesundheitswesen, Wien (ÖBIG)
1976: 
-  Dänisches Krankenhausinstitut, ab 1996: Danish Institute for Health Services Research and Development, Kopenhagen (DSI)

 

                            Zeitweise Zuarbeit durch folgende Mitglieder des IHF ( International Hospital Federation)-Studienkomitees:

1983: 
- King's Fund Centre, London (KFC)
1990: 
- Nationaal Ziekenhuisinstituut-NZI, Utrecht

 

                            Kontinuierliche Zusendungen durch folgende Institute:

1977: 
- Betriebswirtschaftliches Institut der Universität Erlangen/Nürnberg          (BWI)
1980: 
- Wirtschaftswissenschaftliche Dokumentation, TU Berlin (WWD) - Dokumentation Gebäudelehre, TU Berlin (GEB)

 

Prinzipien            Die HECLINET-Kooperation orientierte sich an folgenden Grundsätzen:

 

Idee
o Jedes Institut wertete nach gemeinsam beschlossenen Prinzipien und Regeln seine nationale Literatur aus.
o Die inhaltliche Erfassung erfolgte in deutscher Sprache, Grundlage für die Deskribierung war der Thesaurus Krankenhauswesen. Titel und Ab­stract konnten auch englischsprachig sein, aus allen anderen Sprachen musste ins Deutsche oder Englische übersetzt werden.
o Die Datenerfassung wurde zentral bei der Universitätsbibliothek der TU Berlin durchgeführt.
o Ebenfalls zentral in Berlin wurde als gedruckter Dienst der Informati­onsdienst Krankenhauswesen/Health Care Information Service produ­ziert und das Magnetband für die Aktualisierung der Online-Datenbank hergestellt.
o Jedes Institut konnte die Nachweise auf Karteikarten erhalten (sortiert nach Dok.Nr.)
o Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen nationalen Aufgaben­stellungen der beteiligten Institute war jeder Partner dazu verpflichtet, die Literatur zum Kerngebiet Krankenhauswesen aus seiner durchzusehen­den Literatur aufzunehmen. Darüber hinaus konnte jedes Institut auf Grund seiner spezifischen Aufgabenstellung Veröffentlichungen (z.B. Umweltschutz, Altenversorgung) aufnehmen, es bestand aber keine Si­cherheit, daß dazu die anderen Partner ebenfalls Dokumente sammeln.
o Veröffentlichungen über und im Zusammenhang mit HECLINET führte jedes Institut für seine Region durch. Um Überschneidungen zu vermei­den, war vor einer Publizierung Kontaktaufnahme mit den Partnern zu empfehlen.
o Mindestens einmal im Jahr wurde eine Indexer-Konferenz durchgeführt, auf der u.a. die Richtlinien zur Literaturauswertung angepaßt, der The­saurus-Änderungsdienst beschlossen, ein vergleichender Analysentest und - seit 1983 - ein vergleichender Recherchiertest durchgeführt wer­den. Seit 1984 fanden die Treffen gelegentlich in Verbindung mit dem IHF-Forum on Documentation and Information Handling statt, um Inter­essenten aus weiteren Instituten die Teilnahme zu ermöglichen.


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