Inhalt des Dokuments
Historie
1969 1. Jahrgang des Informationsdienstes mit 4 Heften pro Jahr und zusätzlichem Jahresregisterband. Datenerfassung der Dokumente auf Lochstreifen in den Dok.stellen. Vorstufe des Thesaurus: Begriffesammlung.
1971 1. Ausgabe des Thesaurus Krankenhauswesen, noch ohne systematischen Teil; kurz danach 1st English Edition. Beginn der internationalen Kooperation, mit SPRI (Stockholm) und CMW (Warschau).
1973 Umstellen auf einheitliche Dokumenten-Nummern (ab Dok.nr. 30.000); das IFK vergibt die ungeraden, das DKI die geraden 100er. 2. Ausgabe des Thesaurus Krankenhauswesen, mit systematischem Teil.
1974 Mitarbeit SKI. Datenerfassung mit Kleincomputern (Gier-Datapoint) durch die Hauptabt. Dokumentation der UB der TU Berlin. Erste Versuche einer Datenbank mit GOLEM 1.0 unter BS 1000 (Siemens Düsseldorf).
1975 Mitarbeit ÖBIG. "Geburt" des Namens HECLINET anläßlich eines Treffens des IHF-Forums on Documentation and Information Handling während des Krankenhaus-Weltkongresses in Zagreb. 3. Ausgabe des Thesaurus. Beginn der Mikroverfilmung aller Zeitschriftenartikel und kürzerer Dokumente.
1976 Mitarbeit DSI. Finanzierung über Krankenhausfinanzierungsgesetz durch das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMA).
1978 Qualitätssprung beim Informationsdienst: Umstellung auf Lichtsatz mit Groß-/Kleinschreibweise, permutierende Register aus Schlagwort-Ketten (Indizierungsziffern bei Deskriptoren und Ortsangaben), 6 Hefte pro Jahr. 4. Ausgabe des Thesaurus (Haupteinträge in Groß-/Kleinschreibweise).
1979 Übernahme der Leitung der Dokumentation Krankenhauswesen am IFK in Berlin nach dem Tod von Dipl.-Ing. Christian Steudtner durch Dipl.-Ing. Rüdiger Schneemann
1980 Einführung der Bewertung der Dokumente (Kategorie ASI, ab Dok.nr. 56.100)
1981 Neuer Name "Informationsdienst Krankenhauswesen/Health Care Information Service", mit deutsch/englischen Erläuterungen. Groß-/Kleinschreibweise auch in der Online-Datenbank. Übergang auf GOLEM beim GRZ Berlin. 1. Ausg. vom Vorschriften-Verzeichnis Krankenhaus.
1982 5. Ausgabe des Thesaurus mit Singular bei den Deskriptoren, Schreibweise mit Umlauten.
1983 Überarbeitung der gesamten Datenbank, Vereinheitlichung der Groß-/Kleinschreibweise in allen Kategorien. Beginn des öffentlichen Online-Zugriffs auf HECLINET bei DIMDI in Köln unter GRIPS. 2. Ausgabe vom Vorschriften-Verzeichnis. Jährliche finanzielle Absicherung durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG).
1984 Neues Datenerfassungssystem am Siemens Großrechner der TU Berlin. Systematische Korrektur- und Kontrollprogramme für fehlerfreien Input. Erstmalige Einführung einer Entgeltordnung für HECLINET. Deutsches Benutzerhandbuch für HECLINET bei DIMDI.
1985 Übersetzen aller Deskriptoren und weiterer kontrollierbarer Begriffe ins Englische für HECLINET bei DIMDI. Einsatz von PC und Siemens-Großrechner für Arbeitsgänge am IFK.
Ab Dok.Nr. 79.000 Einführung der Kategorien K42(AL) und K45(DT); neuer Erfassunsbogen (EB) ab 85/4. Erste Version des Kompendium HECLINET ab 1.7.85.
1986 Abkürzungsverzeichnis Krankenhaus in einem internen Programmsystem am TU-Rechner.
1987 Erweitern der Kategorien bei der GRIPS-Version. Deutsche und englische Memokarte, deutsches und englisches Benutzerhandbuch. Das CMW erhält keine Karteikarten mehr, das ÖBIG nur noch die Nicht-Infodienst-Titel.
1988 3. Ausgabe vom Vorschriften-Verzeichnis, erweitert um Normen. Neuer Prospekt mit HECLINET-Symbol.
1989 6. Ausgabe des Thesaurus, Druck und Satz mit Hilfe von PC-Programmen. Übersetzen aller Deskriptoren ins Englische. Dok.Nr. 100.000 wird überschritten (da einige 1000 Nummern vor 1969 nicht EDV-gerecht erfaßt wurden, sind diese nur über die Sichtlochkarten recherchierbar und nicht in HN69 integriert worden). Einführung von PPS (Pre-Processed Searches) bei DIMDI.
1990 Beginn der Unterstützung durch externe Indexer auf Werkvertragsbasis. Schließung des CMW in Warschau.
1991 Benutzerführung für HECLINET bei DIMDI. Das DKI beendet seine Mitarbeit an HECLINET, das IFK übernimmt die alleinige Projektfortführung.
1992 Vollständige Neugenerierung und Zulassen datenbankenübergreifender Recherchen unter Einbeziehung von HECLINET bei DIMDI; Differenzierung zwischen CT und CTG etc. Abkürzungsverzeichnis als PC-Datenbank (LIDOS).
1993 25. Jahrgang des Informationsdienstes. Online-Datenbank HECLINET überschreitet 100.000 Nachweise. Zeitschriftenlisten als PC-Datenbank (LIDOS), Abbruch des Karteikartensystems.
1994 Erstmals wird eine mehrjährige Finanzierungszusage erreicht (BMG).
1995 Implementierung eines vollständig neuen computergestützten Erfassungssystems auf der Basis von LARS, mit folgenden Verbesserungen und Ausgaben:
- Erstellen der Druckvorlagen für den Informationsdienst (EDV-Dateien) mit permutierenden und Jahres-Register (deutliche Etat-Entlastung)
- Erstellen der Update-Dateien für DIMDI (File-Transfer statt Magnetbandlieferungen)
- Formalprüfungen schon bei der Dateneingabe am Bildschirm, Begriffskontrolle gegenüber den zugelassenen Deskriptoren aus dem Thesaurus
- Zusätzliche Plausibilitätsprüfungen
- Automatische Erstellung der Zeitschriftenliste
1996 Erster Webauftritt
2000 Letzter Jahrgang (32.) des Informationsdienst Krankenhauswesen
2001 Einstellung der Dokumentation Krankenhauswesen; Fortführung als Archivdatenbank bei DIMDI
